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Wild. Weiblich. Wunderbar.
Lebensfreude kennt kein Alter

Selbstbewusstsein kennt kein Alter.
Eine Frau und ihre ganz eigene Haltung zum Leben – selbstbewusst, unangepasst und mit einem Augenzwinkern.

Lebensfreude kennt kein Alter.
Was einst mit einem Moped begann, steht heute für Freiheit, Abenteuer und die Freude daran, seinen eigenen Weg zu gehen.

Neu interpretiert. Fotografische Inszenierung im Stil einer persönlichen Erinnerung an die Bildwelt des Künstlers David Hockney .

Eine Erinnerung an eine ikonische Bildwelt. Das Plattencover von "Flesh+Blood" der Band "Roxy Music" inspiriert für eine neue Geschichte.
Weibliche Schönheit kennt kein Alter
„Wild. Weiblich. Wunderbar.“ heißt das neueste fotografische Projekt aus dem Hause „Wilde50er“. Nach drei erfolgreichen Jahren mit Männer-Kalendern, wird nun 2027 die Geschichte mit Frauen weitererzählt. „Das ist ein zwangsläufiger und konsequenter Schritt in unserer Arbeit“, sagen Fotograf Frank Kremer und Produzent Richard Kiefer, die das „Wilde50er“-Team seit ihrem Start in 2023 sind.
Bilderwelten werden neu interpretiert
Fotograf und Produzent wollen ihre Generation in den Fokus rücken: Wir sind noch da. Wir haben was zu sagen. Und wir sind schön und frei. Davon sind Kremer und Kiefer überzeugt. „Auf den Fotos sieht man alles und doch nichts“, sagt Kiefer. Und der Kalender hebt sich ab. Stolz zeigen die Frauen im reifen Alter ihre Körper, die etwas zu erzählen haben. Sie sind romantisch, sportlich, engagiert, verrückt und einfach sie selbst. Frauen in diesem Alter können was erzählen. Kremer und Kiefer sind sich sicher, dafür auch den richtigen Rahmen geschaffen zu haben. Sie greifen unterschiedliche Bildwelten auf und verbinden persönliche Erinnerungen mit Inspirationen aus Kunst, Fotografie, Musik und Popkultur. So entstanden unter anderem bewusste Hommagen an die Künstler David Hockney oder Man Ray, und ein bekanntes Plattencover der Band "Roxy Music" diente beispielsweise als Inspirationsquelle. Die historischen Vorbilder werden dabei nicht kopiert, sondern in eine eigene fotografische Bildsprache und die Lebenswelt der heutigen Generation 50+ übersetzt.
Ein immer wiederkehrendes Element ist ein 50-Kubikzentimeter-Moped, ebenso wie schon bei den Männer-Kalendern. „Wir haben lange Zeit geknobelt, wie wir einen roten Faden finden. Schließlich sind früher weniger Mädchen Moped gefahren als wir Jungs“, so Kiefer. „Wir haben uns doch für die Mopeds entschieden, da sie unsere Kernmarke darstellen. Das schafft Identität und Kontinuität“, sagt Kiefer.
Tolle Unterstützerinnen kamen von selbst
Für die „Wilde50er“-Akteure wieder mal Neuland. In ihren Frauen und den Frauen der Freunde und Frauen, die von dem Projekt hörten, fanden sie tolle Unterstützerinnen. Mehr Frauen meldeten sich, als ein Jahr füllt. „Sie haben sich quasi proaktiv dazu entschlossen. Das kreative Duo war überwältigt.
Das Projekt lief wie am Schnürchen. Die Frauen haben genau das gezeigt, was Frank Kremer und Richard Kiefer auf und mit den zwölf Kalenderbildern ausdrücken wollen. Freie, starke, selbstsichere, im Leben stehende Frauen im fortgeschrittenen Alter. Jede einzelne brachte ihre Idee, ein Hobby oder kreative Vorstellungen mit, die in die Bildgestaltung einflossen.
Wer sind Frank Kremer und Richard Kiefer?
Frank Kremer und Richard Kiefer. Der eine ist leidenschaftlicher Fotograf, der andere Oldtimer-Moped-Schrauber. Die beiden heute 60-Jährigen Marburger kennen sich seit Teenager-Tagen. Die gemeinsamen Moped-Touren in den 80er Jahren hat sie zusammengeführt. Seit 2022 verbringen sie wieder mehr Stunden zusammen, wie in der alten Zeit. Schließlich haben sie ein gemeinsames Kunstprojekt unter dem Titel „Wilde50er“.
Geboren wurde die Idee in Bierlaune während eines 56. Geburtstages. Dabei hatte ein Werkstatt Pin-Up-Kalender mit jungen Frauen auf Oldtimermopeds inspiriert. „Er gehört einfach zum Schrauberdasein dazu, wie ein 13er Maulschlüssel“, sagt Richard Kiefer. „Warum dieses Sujet nicht verkehren und Männer im besten Alter zeigen“, stellte Kiefer damals die Frage in die Runde seiner Freunde. Gleichberechtigung, aber auch Gesellschaftskritik verpackt mit ein wenig Humor und Selbstironie spielen dabei eine Rolle. „Die Porträtserie zielt darauf ab, die Mittfünfziger ästhetisch in unterschiedlichen Szenarien ansprechend aufzunehmen. Das zentrale Anliegen ist, den Umgang mit dem Älterwerden darzustellen und sich auch zu seinem Körper zu bekennen“, sagt Fotograf Frank Kremer. Mit dem Frauen-Kalender 2027 schließt sich nun der Kreis der Arbeit an dem „Wilde50er“-Projekt.
Mit einem Teil der Erlöse Gutes bewirken
"Wild. Weiblich. Wunderbar." soll nicht bei den Bildern enden. Mit dem Verkauf des Kalenders möchten Frank Kremer und Richard Kiefer einen Teil der erzielten Erlöse einem wohltätigen Zweck zukommen lassen. Vorgesehen ist die Unterstützung einer Organisation, die sich für Frauen und ihre Lebenssituation einsetzt. Damit möchten die Initiatoren die positive Botschaft des Projekts über die Fotografie hinaus weitertragen: Frauen sichtbar zu machen und die Lebensfreude, die der Kalender zeigt, auch mit anderen zu teilen.
Stimmen von den Hauptdarstellerinnen zum Kalender-Projekt
„Für mich ist das Kalenderprojekt von Richard und Frank ein Statement für Frauen über 50. Es steht dafür, was wir täglich leisten und bereits geleistet haben. Gleichzeitig wird jede Frau auf den Bildern nicht auf etwas reduziert, sondern jede einzelne wird in ihrer Persönlichkeit und Individualität gezeigt. Die Zusammenarbeit mit den beiden war respektvoll und professionell.“
Nicole Besserer, 57, Dipl.oec.troph., selbstständig mit einem Bioladen
„Dieses Foto zu machen, hat mir Spaß bereitet und beinhaltet unheimliche Vitalität und ein riesiges Quantum an Lebensfreude – fernab des Alltags, der auch von Konflikten und Problemen geprägt ist. Quasi ein Stück Freiheit und auf sich selbst fokussiert. Zudem eine gute Gelegenheit als Frau, sein tatsächliches Alter wahrzunehmen, ohne sich vergleichen zu müssen oder verglichen zu werden.“
Marion Kiefer, 56, Lehrerin
„Der Gedanke, sich nackt und ungefiltert zu zeigen, hat mich sofort fasziniert. Die Idee, die Aufnahmen in der Natur zu machen, hat mich ebenfalls begeistert, da es meinem Wesen entspricht. Der Wald ist der Ort, in dem ich Kraft schöpfe. Obwohl ich Richard und Frank nicht kannte, haben die beiden es mir leichtgemacht, Spaß vermittelt und motiviert, mich zu zeigen, wie ich bin. Tolle Arbeit.“
Tina Opel, 56, freiberuflich in den Bereichen Immobilien und Lehmfachbau
